Get Arbeitsalltag ordnen: Soziale Praktiken in einer PDF

By Diana Lengersdorf

ISBN-10: 3531181963

ISBN-13: 9783531181967

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Gerade die Planbarkeit, Machbarkeit und Steuerbarkeit alltäglicher Arbeitszusammenhänge werden als kontingent erlebt (vgl. Hörning 2001: 112). 14 „Arbeit“ wurde in der Arbeits- und Industriesoziologie vor allem als Industriearbeit verstanden und der „Arbeitende“ aus der Perspektive der technisch-organisatorischen Prozesse heraus betrachtet (vgl. Mikl-Horke 1994: 349). Diese Perspektive wird den komplexen Befunden zur Heterogenität von Arbeitsformen, Arbeitsverhältnissen, von Wissens- und Dienstleistungsarbeit nicht mehr gerecht und vor allem Entgrenzungsphänomene von Arbeit können nicht systematisch inkludiert werden.

Es gilt, ständig an sich zu arbeiten, um leistungsfähig zu bleiben. Die hier bereits angedeutete Vermarktlichungsthese stellt einen entscheidenden Ausgangspunkt für den Diskurs zur Subjektivierung von Arbeit dar (vgl. Drinkuth 2007: 18). „Vermarktlichung“ meint die Durchdringung aller Arbeitsund Lebensbereiche von den Prinzipien der kapitalistischen Verwertungslogik (vgl. 15 „Der Arbeitende wird weitgehend ‚dem Markt‘ ausgesetzt und soll, ja muss in diesem Kontext so agieren wie ein ‚unternehmerisches Subjekt‘.

Die Erkennung von Kundenwünschen oder die Eingrenzung von Zielvorstellung der Projekte ist dabei ein voraussetzungsvolles Tätigkeitsfeld, das eine sehr enge Beziehung zum Kunden erfordert, um Wissen darüber zu generieren, wie der Kunden „tickt“ (vgl. Shire 2005). Erst wenn dieses Wissen in ausreichendem Umfang vorhanden ist, können sich Arbeitsroutinen ausbilden, die helfen Unvorhersehbarkeiten in einer standardisierten Weise zu „managen“, wie Karen Shire (2005) ausführt. Zum Wissen „wie der Kunde tickt“ gehört auch, das Wissen über kulturelle Besonderheiten, Anstandregeln oder spezifische Sprachstile im Umgang mit dem Kunden zu haben (vgl.

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Arbeitsalltag ordnen: Soziale Praktiken in einer Internetagentur by Diana Lengersdorf


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